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ein weniges besser als Essig und verzieht das Maul nur ein bißchen,
zumal wenn man sich daran gewöhnt hat. Die zweite Gattung ist
Dreimännerwein geheißen, steht im Geschmack nach zehn Grad unter
Essig und wurde so getauft, weil man behauptet, daß derjenige, so ihn
zu trinken verurteilt, von zweien gehalten werden muß, während ihn ein
dritter eingießt. Die dritte Sorte ist der Rachenputzer, hat die rühmliche
Eigenschaft, daß er Schleim und alles andere abführt, tut aber dabei not,
daß wer sich mit dem Wein im Leib schlafen legt, in der Nacht sich
wecken lasse, damit er sich umkehren möge, sonst möchte ihm der
Rachenputzer ein Loch in den Magen fressen.
Da nun das Abenteuer mit dem Ungeheuer von den sieben Schwaben
so glückhaft bestanden war, so wurden sie eins, nunmehr von ihren
Taten auszuruhen und wieder friedlich heimzuziehen. Zuvor aber tat not,
ein Siegeszeichen zu errichten, das der Mit- und Nachwelt ihren Triumph
auf ewige Zeiten vermeide. Da nun unmöglich war, wie vor Zeiten
tapfere Ritter getan, die Drachenhaut in einer Kirche aufzuhängen,
dieweil kein Drache sein Fell zu Markte getragen und der Has in seinem
Balg wohlbehalten entkommen war, so wurden die guten Gesellen dahin
eins, ihr Bärenfell und ihren Spieß als eine Trophäe in die
nächstgelegene Kapelle zu stiften, die hieß man hernach die Kapell zum
schwäbischen Heiland. Dort wird wohl der Spieß noch hängen, das
Bärenfell aber haben die Motten verzehrt, und die Sperlinge haben die
Haare in ihre Nester getragen .
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