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Jergle lugte dem Michel ins Gesicht und schauete auch gar nicht hin
nach dem Bescht von Ungeheuer, indem er zaghaft beistimmte:
'Blitz! Ischt er's net, so ischt's sei Muedder, Oder's Teufels sei
Stiefbrueder!'
Dem Marle Nestelschwab, der sich schon ziemlich weit vorn am Spieß
befand, daran die Schwaben gingen, gefiel sein Platz nicht, und er hatte
einen guten Einfall; er kehrte sich auch um, da er nicht für nötig fand,
das Ungeheuer anzusehen, und rief dem Veit zu:
'Gang, Veitle, gang, gang du vorahn, I will dohente for di stahn!'
Veitle drückte aber seine Ohren auf und tat, als hörte er nicht, worauf der
Marle zu Jockele sagte:
'Gang, Jockele, gang, gang du vorahn Du hoscht Sporn und Stiefel ahn,
Daß di der Drach net beiße kahn!'
Aber Jockele fand seinen Trost. darinnen, daß der Allgäuer an der Spitze
des Spießes der sieben Schwaben und des zu bestehenden Abenteuers
stand, und sagte:
'Der Schulz, der mueß der erschte sei, Denn ehm gebiehrt die Ehr allei.'
Schulz Allgäuer faßte sich ein Herz und sprach mutig, da es nun einmal
in die unvermeidliche Gefahr ging:
'So zieht denn herzhaft in de Streit, Dohran erkennt mer tapfre Leut.'
Und so ging es in Gottes Namen und im Sturmschritt auf das Ungeheuer
los, und als dem Schulzen das Herz pfupferte, konnte er sich seiner
Angst nicht erwehren und schrie: 'Hau huelhau! Hau, hauhau!' Da
erschrak der Has und gab spornstreichs Fersengeld querfeldein, und lief,
was er laufen konnte. Jetzt rief Schulz Allgäuer freudiglich:
'Potz Veitle, luag, luag, was ischt das? Es Ohngeheuer ischt noh e
Haas!'
'Hoschts gsehe? Hoschts gsehe?' fragten sich nun die andern
untereinander. 'Hotz Blitz! E Ding wie ne Kalb!' rief der Blitzschwab.
Der Nestelschwab tat seinen größten Fluch: 'Mit Verlaub! Daß dih es
Meusle beiß'! E Tier wie ne Mastochs!'
'Oho!' rief der Knöpflesschwab: 'En Elefand ischt noh e Katz gegen des
Ohntier.'
'Bygott!' erwiderte der Allgäuer, 'wenn des koa Haas gweh ischt, noh
woiß i de Dreimänner-Wei vom Racheputzer net z' unterscheide!'
'Noh, Noh!' vermittelte der Seehaas: 'Haas her! Haas hen! E Seehaas
ischt halt greßer und gremmiger als älle Haase im heilige remische
Reich.'
'Wie der Seewei seurer und herber als älle Wei im heilige remische
Reich', sagte hinten der Gehlfüßler, und über diese Anzüglichkeit hätte
ihm der Seehaas fast ein paar Watscheln gegeben, denn es kränkte ihn
schwer, daß der Veitle über den Seewein spottete, der ihm von
Kindesbeinen an geschmeckt. Mit den Seeweinen verhält es sich aber
also: es gibt ihrer drei Arten, zum ersten der Sauerampfer, schmeckt nur
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